
Derzeit sieht der Radweg „Am Neumarkt“ wie auf den nachfolgenden Fotos aus. Ist diese Situation so verbesserungsbedürftig, dass man die drastischen Eingriffe gegen unsere Bäume und Parkstände für die fehlende Plausibilität einer angeblichen Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende akzeptiert? Es gibt viel bessere Alternativen!


Nachfolgend die Umbaualternativen 1 bis 3: Die Verwaltung war leider nicht davon abzubringen, der Version 3 den Vorzug zu geben, durch die bereits 11 prachtvolle, alte Bäume von heute auf morgen mit der Ankündigung „Baumpflege“ gefällt wurden. Dazu kommt noch der Verlust von weiteren 7 gesunden Bäumen aus 2020 für den Bau einer Abbiegespur für ein Schokoladenwerk. Auf weniger als einem Kilometer haben innerhalb kurzer Zeit in Summe 18 große Bäume verloren. Wie viele müssen noch geopfert werden?
Wir möchten die Variante 1 umgesetzt haben, weil diese alles fit für die Zukunft macht und nur vergleichsweise wenige Parkstände verloren gehen, die bereits heute dringend benötigt werden. Dass bei Version 1 keine Bäume hätten fallen müssen, ist auch Fakt.

Hier die Details zum Ansehen:
https://www.hamburg.de/wandsbek/bezirkliche-radverkehrsmassnahmen/15956404/am-neumarkt/
Im Nachfolgenden wollten wir zur besseren Verdeutlichung der baulichen Unterschiede „Schutzstreifen – Radwege – Fahrradstreifen“ Fotos machen. Was anderes, was wir schon vielfach zu hören bekamen, fiel unbeabsichtigt noch eindrucksvoller auf: Nämlich die Frage, werden Fahrradstreifen überhaupt von uns Radfahrenden angenommen? Obwohl wir uns völlig zufällig und jeweils nicht länger als maximal 5 Minuten an den Stellen aufhielten, niemand benutze die Fahrradstreifen. Weil es verständlicherweise als sicherer empfunden wird, fährt man auf dem Bürgersteig. Wer fährt schon gerne mit dem Rad auf der Straße? Was bringen diese Fahrradstreifen also? Und wohlgemerkt: Es gab keinerlei Behinderungen für den Radverkehr auf den eigens eingerichteten Streifen. Es gab überdies auch keine Veranlassung, in die falsche Richtung unterwegs zu sein. Es ist halt bequem und wir sind alles Menschen.
Was aber überhaupt nicht verständlich ist, dass wir von einem wilden Rennfahrer auf dem Rad absichtlich beim letzten Foto als Fußgänger angefahren wurden. Rücksichtslose Rowdies gibt es nicht nur als Autofahrende. Der Schock, grundlos von hinten angefahren zu werden, sitzt jetzt noch in den Knochen. Das war völlig unnötig und sehr gefährlich. Wegen des Stinkefingers des Radfahrers dennoch ganz bewusst. Tut das Not?






