Nach offiziellen Zahlen (Stand: Planungsunterlagen) ereigneten sich seit 2017 in unserer Straße „Am Neumarkt“
null Unfälle,
in die Radfahrende verwickelt waren.
Das ist ein glücklicher Umstand, der sich nicht ändern sollte.
Warum sollte dann ohne Handlungsbedarf der alte Baumbestand weichen und in Summe fast 100 Parkstände verschwinden?
Selbstverständlich müssen die desolaten Wege (Fuß-, Rad- und Hauptfahrbahn) – wie fast überall in Hamburg – dringend in Ordnung gebracht werden. Das ist mit der ressourceschonenden Umbauversion 1 statt dem Kahlschlag mittels der Version 3 sehr gut möglich.
Im Übrigen sollten wir Radfahrenden auf uns selbst und die anderen Verkehrsteilnehmenden mehr Rücksicht nehmen. Statistisch ist eine der häufigsten Unfallursachen bei Beteiligung von Radfahrenden der/die Radfahrende selbst (Alleinunfälle). Das ist leider erschütternd. Ist aber Fakt.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fahrradunfall
Ist das erlaubt? Rechts Überholen an roten Ampeln?
Mehr Rücksicht und Eigensicherung – eine traurige Unfallstatistik:
Leider werden die Fahrradstreifen andernorts nicht so angenommen wie geplant. Vielen ist verständlicherweise der Streifen auf der Fahrbahn nicht geheuer. Hand aufs Herz: Würden Sie Ihr Kind auf der Fahrbahn fahren lassen?

Und wenn es keine Überwege gibt, dann … Ist das nicht menschlich? Ist das nicht die Alltags-Realität?

Was gibt es bei Radschnellwegen zu beachten?
Aktuelle Beispiele für schreckliche Fahrradunfälle:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/5498979
Wechselseitige Rücksichtnahme – ein Muss:
Beispiele, wie es leider nicht klappt:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-fahrrad-verkehr-regeln-1.5849247

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/radwege-verkehr-sicher-schnell-umbau-100.html
Lastenfahrräder:
https://www.zeit.de/news/2023-05/11/boom-der-lastenraeder-wirft-auch-probleme-auf
