Ein wirkliches Plus an Sicherheit für Radfahrende und unsere Kinder – eine unserer Forderungen

Eines vorab: Nach offiziellen Angaben gab es „Am Neumarkt“ glücklicherweise zumindest in den vergangenen sechs Jahren keine Verkehrsunfälle, in die Radfahrende verwickelt waren (Stand: Ende der Überplanung der vorliegenden Umbaupläne). Und das soll so auch bleiben.

Für ein tatsächliches Plus an Verkehrssicherheit zu und von den Schulen ist die derzeitige Breite der Radwege „Am Neumarkt“ nicht das wirkliche Problem, sondern vielmehr die Gefahrenstellen in den Kreuzungsbereichen:

  • Kedenburgstraße: hier würde eine Ampel oder Zebrastreifen das Queren für Kinder, Radfahrende, zu Fuß Gehende und auch für die Passanten aus den Bussen sicherer machen
  • Efftingestraße: hier müssen unsere radfahrenden Kinder aufgrund der Baulichkeiten sogar zurück auf die Straße zum Schwerlastverkehr. Das ist unverantwortlich

Diesen Gefahrenstellen wird die von der Verwaltung favorisierte Umbauvariante 3 nicht gerecht. Daher macht es auch keinen Sinn, die erheblichen Beeinträchtigungen (Baumfällungen, Abschaffung von öffentlichem Parkraum) für die Variante 3 ohne Not in Kauf zu nehmen.

Auch deshalb fordern wir die Umsetzung der vernünftigeren Umbauvariante 1 und eine wirkliche Erhöhung der Verkehrssicherheit insbesondere für unsere Kinder und Radfahrenden.

Die Breite und die Führung der Radwege in den Nebenflächen am sicheren Bürgersteig erachten wir bereits heute als gut.

Allerdings sollten diese Wege instand gesetzt werden. Dies gilt gleichsam für die Bürgersteige, Radwege und die Straße.

Diesem Ziel wird die Umbauvariante 1 vollständig gerecht. Dafür müssen keine weiteren Bäume und nur die nötigsten Parkplätze geopfert werden.

Gleichsam ist es einer der wichtigsten Aufgaben, die tatsächlichen Gefahrenstellen für alle sicherer zu machen.

Lassen Sie uns das gemeinsam miteinander und nicht in einen künstlich heraufbeschworenen Gegeneinander anpacken.

Foto: Bürgergruppe/-initiative Eichtal Quartier Hamburg

Höhe Am Neumarkt 30: Nicht die Breite oder Lage der Radwege ist das Problem, sondern die Gefahrenstellen (siehe nachfolgende Fotos) sind es:

Kreuzungsbereich Am Neumarkt/Kedenburgstraße

Kreuzungsbereich Am Neumarkt/Efftingestraße

Am Neumarkt: Leider viele wechselseitig abgestellte LKWs und Anhänger schränken die Sicht ein und machen das Überholen gefährlich

Ein weiteres, in seiner Tragweite nicht zu unterschätzendes Risiko stellen herumliegende E-Roller dar:

Eine Verkehrswende kann nur gelingen, wenn alle Verkehrsteilnehmenden gemeinsam an einem Strang ziehen. Besonders wichtig ist dabei die Sicherheit von Radfahrenden, Fußgängern, ÖPNV und Autofahrenden. Jeder sollte seinen Beitrag dazu leisten, dass ein sicherer Weg von und zu unserem Zuhause gefunden wird. Nur so kann der Verkehr in unserem Quartier effizient und zugleich sicher gestaltet werden.

#rettetamneumarkt

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