Parkplatzsuche? Künftig bitte bei den Nachbarn suchen

Der polarisierend geplante Abbau von über 90 Parkplätzen führt zu einer Verlegung der Suche in die benachbarten, engen Anliegerstraßen.

Man kann es leider nicht anders sagen. Das ist:

  • egoistisch und unsozial,
  • einseitig und konzeptlos,
  • zusätzlich unweltbelastend,
  • ein Problembringer, kein Problemlöser,
  • eine zusätzliche Verkehrsgefahr vor allem für Schutzbedürftige,
  • eine Garantie für Staubildungen,
  • realitätsfern, weil insbesondere aus dem Umland zum Arbeitsplatz Pendelnde nicht mit dem Fahrrad und nicht mit den Öffentlichen kommen können.

Hätten wir im am Sonntagabend (4.6.2023) nicht geholfen, würde er wohl jetzt noch die Straße blockieren. Er hatte sich in den engen Nebenstraßen der Straße Am Neumarkt hoffnungslos festgefahren. Der Gelenkbus hinter ihm musste sich sehr mühselig bemühen rückwärts wieder aus der Kedenburgstraße zurückzufinden. Hier trifft die Realität auf Wunschdenken.

Daher fordern wir: Hände weg von den wenigen noch vorhandenen Parkplätzen.

Kein Gramm CO2 wird durch den Abbau von Parkplätzen eingespart. Durch die Verlagerung der Parkplatzsuchen in die engen Anliegerstraßen wird ganz im Gegenteil deutlich mehr CO2 erzeugt. Das kann niemand wirklich wollen!?

Probleme zu Nachbarn zu verschieben, ist keine Lösung.

Die Bedarfe an Parkplätzen werden Am Neumarkt steigen (zwei große neue Projekte: Ligastadion mit über 1000 Tribünenplätzen und neues Quartier Am Neumarkt mit 380 Wohneinheiten).

Ein geplanter Abbau von über 90 Parkplätzen Am Neumarkt ist auch deshalb unverantwortlich und realitatsverleugnend.

Der Umbau ist falsch angelegt, weil er insbesondere unseren Kindern auf dem Schulweg ab dem Nadelöhr Efftingestraße nicht weiter hilft und uns sinnlos von heute auf morgen fast all unsere Bäume am Straßenrand gekostet hat. Das ist eine unerträgliche Fehlplanung. Hätte man uns informiert und beteiligt, dann hätten wir uns gleich einbringen können. Aber das war wohl Absicht!? Wir haben uns sagen lassen, dass der Abbau der Parkplätze auch den erzieherischen Zweck erfüllen könnte, dass wir auf unser eigenes Auto verzichten. An diesem Punkt muss man die „Erzieher“ wohl enttäuschen: Fast alle von uns benutzen eigene Stellplätze, haben gar kein Auto und fahren schon seit langer Zeit mit dem Rad oder dem HVV. Es geht hier nicht in erste Linie um „unsere“ Parkplätze, sondern um die täglich aus dem Umland zu Am Neumarkt Pendelnden. Das sind quasi auch langjährige Nachbarn. Die werden gezwungen, ihre Suche in die Anliegerstraßen zu verlagern. Das kann keiner wollen:

Daher unterstützen Sie bitte unser Bürgerbegehren für eine Änderung der Planung. Auch wenn die Bagger bereits vor der Tür stehen, ist es nie zu spät, Falsches zu korrigieren.

Es ist inzwischen unser einziges außergerichtliches Bürgermittel: Machen wir den Weg über das Bürgerbegehren und den Bürgerentscheid frei für eine sachdienliche Überplanung des Straßenumbaus, bei der alle Interessen Berücksichtigung finden.

Hier geht es zum Download des Bürgerbegehrens (Stand 5.6.2023) (oder einfach bei uns an der Eingangstür Kedenburgstraße 50 rund um die Uhr Formulare abholen):

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